Notar

Vordergründig beschränken sich die Aufgaben eines Notars auf das Beurkunden und das Beglaubigen von Unterschriften und Schriftstücken. Beides setzt jedoch in der Regel eine intensive Beratung mit dem Klienten und das Berücksichtigen von dessen besonderer Situation voraus. Bevor der Notar eine Beurkundung vornehmen kann, ist er gesetzlich verpflichtet, unparteiisch den wahren Willen der Beteiligten zu erforschen, entsprechende Verträge und Erklärungen zu formulieren und vorzulesen und im Rahmen der Beurkundung auch die Konsequenzen zu besprechen und auf die Risiken und Gefahren hinzuweisen. Bei Beglaubigungen, also bei der Bestätigung der Echtheit einer Unterschrift oder eines Dokuments prüft der Notar die Personalien desjenigen der unterschreibt bzw. die Übereinstimmung der Abschriften mit dem vorgelegten Original und schützt dadurch den Rechtsverkehr vor Fälschungen und die Beteiligten vor Schaden. Die Hauptaufgabengebiete eines Notars liegen im

  • Immobilienrecht (Kaufverträge über Grundstücke, Häuser und Eigentumswohnungen, Bestellungen von Grundschulden etc.),
  • Handels-, Gesellschafts- und Vereinsrecht (Unternehmensgründung, Kauf von Gesellschaftsanteilen, Änderungen von Gesellschaftsverträgen, Handelsregistersachen aller Art),
  • Familienrecht (Adoption, Eheverträge, Scheidungsfolgeverträge),
  • Erb- und Schenkungsrecht (Testamente, Erbverträge, Erbscheinsanträge und Erbauseinandersetzungsverträge, Schenkungsverträge).

Die Gebühren der Notare sind gesetzlich bundeseinheitlich geregelt.

Nähere Informationen zur Arbeit des Notars finden Sie bei auf den Internetseiten www.bnotk.de der Bundesnotarkammer.